Spaghetti mit Basilikum-Pesto, Ofentomaten und Mozzarella
Leckere Pasta mit selbstgemachtem Pesto alla Genovese, karamellisierten Tomaten, Mozzarella und dazu frisches Basilikum.
Leckere Pasta mit selbstgemachtem Pesto, karamellisierten Tomaten, Mozzarella und dazu frisches Basilikum.
„Spaghetti mit Pesto sind zweifelsohne ein italienischer Klassiker. In dieser Variante peppen wir die Pasta ein wenig auf, mit leckeren Cocktailtomaten aus dem Ofen und gezupftem Mozzarella. Unsere Spaghetti mit Pesto und Tomaten sind einfach köstlich, die müsst Ihr unbedingt probieren!“
Die Hauptzutat für unser Pasta-Gericht ist Pesto alla Genovese. Das leckere Basilikum Pesto lässt sich wunderbar gleich in größerer Menge vorbereiten, da es sich im Kühlschrank problemlos 2 – 3 Wochen hält und so bei Bedarf portionsweise verwendet werden kann. Ihr könnt natürlich auch auf fertiges Pesto aus dem Supermarkt zurückgreifen, am besten schmeckt aber selbstgemachtes Pesto. Es ist auch gar nicht schwer und schnell gemacht, das Rezept findet Ihr hier: Einfaches Basilikum Pesto alla Genovese.
Pesto Genovese ist die Urform des Pesto, daneben gibt es inzwischen zahlreiche Varianten, mit unterschiedlichsten Zutaten.
Das zweite Highlight unseres Pasta Rezeptes sind die leckeren Cocktailtomaten aus dem Ofen. Spaghetti mit Pesto allein schmecken köstlich, die Ofentomaten bringen das Gericht aber gleich noch mal auf ein anderes Level. Im Ofen karamellisieren die Tomaten, nehmen den Knoblauch in sich auf und werden so zu kleinen Geschmackswundern. Ein weiterer Vorteil ist, dass Ihr einen Teil der Ofentomaten zusätzlich für krosse Bruschetta verwenden könnt. Die perfekte Vorspeise, bevor es dann zum Hauptgang geht. Eure Gäste werden begeistert sein.
Die Tomaten machen sich praktisch von selbst, alles was Ihr braucht sind knackige Cocktailtomaten, reichlich Olivenöl und ein bis zwei ganze Knoblauchknollen, je nach Geschmack. Das ganze Rezept findet Ihr hier: Mini-Ofentomaten mit Knoblauch und Bauernbrot.
Spaghetti
Wer an Italien und seine Spezialitäten denkt, dem kommen neben Pizza bestimmt als erstes Spaghetti in den Kopf. Kaum eine andere Nudelsorte steht so exemplarisch für die italienische Küche wie diese. Dabei liegt der Ursprung der beliebten Nudeln vermutlich eher im arabischen Raum, denn sie wurden von den Mauren in Sizilien eingeführt. Erste Belege finden sich im zwölften Jahrhundert, so richtig populär wurden die Nudeln aber erst Anfang des neunzehnten Jahrhunderts, ausgehend von Neapel.
Der Name „Spaghetti“ leitet sich vom italienischen Verb „spaghetto“ ab, was so viel bedeutet wie kleine Schnur oder Bindfaden. Traditionell werden die Nudeln aus Hartweizengrieß hergestellt, getrocknet und anschließend auf eine Länge von etwa 25 cm zugeschnitten. Dünne Spaghetti bezeichnet man gemeinhin als „Spaghettini“, noch filigraner sind die sogenannten „Capellini“.
Für unsere Spaghetti mit Pesto und Ofentomaten dürfen die Nudeln aber gerne etwas dicker sein, damit das Basilikum-Pesto genügend Halt findet.
Los geht es mit unseren Spaghetti mit Pesto und Tomaten, als erstes bereitet Ihr am besten die Cocktailtomaten für den Ofen vor. Sobald das Blech mit den Tomaten dann im Rohr ist, könnt Ihr das Nudelwasser aufsetzen. Als Richtlinie gilt hier: je 100 Gramm Nudeln wird ein Liter Wasser benötigt, für die 500 Gramm braucht Ihr dementsprechend einen großen Topf, mit mindestens 5 Liter Volumen.
Das Salz immer erst ins kochende Wasser geben und nicht am Salz sparen, je Liter einen gestrichenen Esslöffel.
Sobald das Wasser dann sprudelnd kocht, könnt Ihr das Salz hinzugeben, aber auf keinen Fall vorher. Ein weiterer Fehler, der leider vielen unterläuft, ist es zu wenig Salz zum Wasser zu geben. Pro Liter Wasser benötigt Ihr etwa 10 Gramm Salz, das entspricht einem gestrichenen Esslöffel. Den Geschmack in die Nudeln bekommt Ihr nur beim Kochen, deshalb wirklich nicht am Salz sparen, besser ist es sich dann später bei der Zubereitung der Sauce mit dem Salz zurückzuhalten. Da bei diesem Gericht das Pesto selbst schon ausreichend salzig ist, benötigt Ihr darüber hinaus überhaupt kein Salz mehr.
„Al dente“ ist italienisch und bedeutet wörtlich übersetzt „für den Zahn“, also bissfest. Die perfekt gegarten Nudeln sollten im Idealfall außen weich sein, aber im Inneren noch ausreichend Biss behalten.
Wenn Ihr das Salz hinzugegeben habt, noch einmal durchrühren und anschließend mit der Temperatur wieder etwas runter gehen, damit das Salzwasser nicht überkocht. Das Wasser sollte weiterhin leicht sprudeln. Dann die Nudeln ins Wasser geben und je nach Nudelstärke etwa 10 bis 12 Minuten „al dente“ kochen.
Da die meisten Deutschen ihre Nudeln etwas weicher bevorzugen als in Italien üblich, werden in Deutschland bei der Packungsangabe 1 -2 Minuten hinzugefügt. Wenn Ihr authentisch italienische Nudeln kochen wollt, solltet Ihr die Nudeln also am besten etwas kürzer als auf der Packung angegeben im Wasser lassen. Nichts ist schlimmer als zu weich gekochte Pasta! 😉
Sobald die Nudeln dann al dente sind, könnt Ihr sie einfach abgießen, in diesem Fall brauchen wir kein Nudelwasser zusätzlich für die Sauce, da wir ja unser Pesto verwenden. Die Nudeln im Anschluss zurück in den leeren Topf geben, je Portion etwa ein bis zwei Esslöffel Pesto dazu und mit dem Kochlöffel durchrühren. Dann könnt Ihr die Spaghetti mit Pesto auf die einzelnen Teller verteilen.
Jetzt nur noch die Tomaten aus dem Ofen nehmen und über die Pasta verstreuen. Wer möchte kann einen Teil davon auch als Vorspeise für Bruschetta verwenden, wie in unserem Ofentomaten Rezept beschrieben.
Die Knoblauchzehen aus dem Ofen lassen sich einfach ausdrücken und aufs Brot streichen, ein paar Tomaten drauf und fertig sind die Bruschetta.
Den Mozzarella auspacken, die Salzlake abgießen, kurz kalt abwaschen und dann einfach mit den Händen zerzupfen und über die Spaghetti mit Pesto verteilen. Mozzarella sollte nie geschnitten, sondern am besten immer mit den Händen aufgebrochen werden. Das ist zum einen schöner für die Optik und gibt eine spannende Textur, zum anderen wird die Oberfläche vergrößert. Der Mozzarella kann so mehr Aroma und Geschmack vom Pesto in sich aufnehmen. Wer es noch cremiger mag kann an Stelle von Mozzarella auch Burrata verwenden.
Mozzarella
Mozzarella ist ein italienischer „Filata“ Käse, der Begriff kommt vom Verb „filare“, was in etwa spinnen oder ausziehen bedeutet. Gemeint ist ein Käse aus gesponnenem Teig. Mozzarella besteht aus einzelnen, gesponnenen Käsesträngen, daher kommt auch seine schöne Textur beim Aufbrechen.
Traditionell wird Mozzarella aus Büffelmilch hergestellt, dann bezeichnet man ihn als „Mozzarella di buffalo“. Es gibt aber auch Variationen mit ausschließlich Kuhmilch, die vom Geschmack etwas neutraler und weniger herb sind.
Mozzarella wird inzwischen weltweit hergestellt, der Begriff ist auch nicht geschützt, echt italienischen Mozzarella erkennt man am DOP Siegel. Ausgeliefert wird Mozzarella üblicherweise in Salzlake, damit er frisch bleibt und seinen Geschmack behält.
Zum Schluss kommt noch Basilikum über unsere Spaghetti mit Pesto und Tomaten. Dafür das Basilikum erst kalt abwaschen, dann die Blätter abzupfen und zur Pasta geben. Das Basilikum gibt dem Rezept ein paar schöne Farbakzente und sorgt für eine wunderbar leichte Frische.
Serviertipp
Zu den Spaghetti mit Pesto und Tomaten passt am besten ein kräftiger Rotwein, oder auch ein schöner Rosé. Wenn Euch das Rezept gefallen hat solltet Ihr unbedingt auch einmal unsere Spaghetti aglio e olio mit Chili und Kirschtomaten probieren. Auch hier kommt wieder unser Rezept für die Ofentomaten zum Einsatz.
Falls Ihr Fragen zum Rezept habt, oder Euren Eindruck mitteilen möchtet könnt Ihr das gerne über die Kommentarfunktion unten. Das Rezept bewerten könnt Ihr indem Ihr einfach auf die Sterne klickt. Wenn Ihr das Rezept ausprobiert habt und uns zeigen wollt, dann markiert uns bei instagram mit @xtrafoodienary. Wir freuen uns auf Eure Kreationen!

Spaghetti mit Basilikum-Pesto, Ofentomaten und Mozzarella
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Zutaten
- 200 g Pesto alla Genovese selbstgemacht oder fertig
- 500 g Spaghetti
- 500 g Cocktailtomaten
- 1 - 2 Knoblauchknollen siehe Rezept Ofentomaten
- 1 Mozzarella etwa 125 g
- 1/2 Bund frisches Basilikum
- 1/2 TL schwarze Pfefferkörner
- Salz
Kochutensilien
- 1 großer Topf
- 1 Mörser
Nährwerte pro Portion
Zubereitung
- Als erstes, oder auch am Vortag, das Pesto zubereiten. Den Link zum Rezept findet Ihr oben in der Beschreibung. Alternativ könnt Ihr natürlich auch fertig gekauftes Pesto verwenden.
- Den Backofen vorheizen auf 180° Celsius, Umluft.
- Einen großen Topf mit 3 - 4 L Wasser aufsetzen und mit geschlossenem Deckel das Wasser zum Kochen bringen.
- Die Cocktailtomaten und den Knoblauch, entsprechend unserer Anleitung für die Ofentomaten vorbereiten. Den Link zum Rezept findet Ihr ebenfalls oben im Text.
- Sobald das Wasser kocht, je Liter einen gestrichenen Esslöffel Salz dazu geben und mit dem Kochlöffel durchrühren.
- Das vorbereitete Blech mit den Tomaten und dem Knoblauch in den Ofen geben.
- Während die Tomaten im Ofen backen, die Spaghetti etwa 9 - 12 Minuten kochen, bis sie al dente sind.
- Das Basilikum kalt waschen und trocken schütteln. Den Mozzarella auspacken und auch kurz abspülen.
- Die Nudeln abseihen, zurück in den Topf geben und mit dem Pesto mischen. Dann die Nudeln gleichmäßig auf die einzelnen Teller verteilen.
- Die Tomaten aus dem Ofen nehmen und über die Nudeln geben.
- Den Mozzarella grob mit den Händen über den Tellern zerzupfen.
- Zum Schluss alles noch mit reichlich Basilikumblättern garnieren.
- Die Nudeln am besten zusammen mit Baguettescheiben und dem Knoblauch der Ofentomaten servieren.
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